• Meine Reise | „Mein Herz ist römisch, mein Denken protestantisch und meine Praxis ist Vineyard“

    Seit bald 30 Jahren als Jesusnachfolger unterwegs, machte ich meine ersten geistlichen Erfahrungen in einem Augustiner-Chorherren Kloster. In den Jahren danach dann geprägt von der benediktinischen Spiritualität Münsterschwarzachs und den Impulsen Pater Anselm Grüns. Die Entdeckung der vier Säulen der Reformation von "sola gratia, sola fide, sola christus, sola scriptura" ging einher mit meiner Platzanweisung in der Evangelischen Kirche. Dort lernte ich u.a. die Geistliche Gemeindeerneuerung und die Idee von Gemeindeentwicklung kennen. In den 1990er Jahren faszinierten mich Ansätze zu „Gemeindepflanzung in der Volkskirche“ und so experimentierte ich u.a. mit Impulsen aus der Willow-Creek Gemeinde bei Chicago oder lernte von den "church planting"-Aktivitäten der anglikanischen Kirche in England. Als Kirchengemeinderat wie auch als Leiter einer ökumenischen Gemeinschaft habe ich die Chancen, wie Grenzen des Möglichen entdeckt. In den 2000er Jahren lernte ich die Vineyard als christliche Erneuerungsbewegung kennen. Die deutschsprachige Bewegung sammelt rund 100 Gemeinschaften, die sich als freie Gruppen verstehen oder in katholischen oder evangelischen Gemeinden beheimatet sind. 2011 war es mit einer Reihe von Mitveranstaltern, u.a. die Landeskirchen in Württemberg und Baden möglich, den Kongress „Gemeinde 2.0“ zu organisieren, der Impulse der Fresh Expressions-Bewegung aus der anglikanischen Kirche in England für den deutschsprachigen Kontext fruchtbar machen sollte. Mehr als 1000 Menschen machten sich damals auf den Weg nach Filderstadt und heute gibt es ein deutschlandweites Netzwerk „FreshX“, das diese Impulse in verschiedenen kirchlichen Kontexten aufnimmt. 2012 gründete ich mit Freunden einen Evangelischen Gemeinschaftsverband, der Vineyard in der Kirche auch strukturell möglich machen sollte. Als Beauftragter für Kirche und Ökumene in der Vineyard DACH, wie auch als Koordinator für Gemeinschaftsgründung konnte ich auch auf nationaler, wie europäischer Ebene mithelfen, Menschen zu ermutigen, neue Formen von Kirche zu leben.
  • Die Situation | „Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist.“

    Mit den Worten Bonhoeffers lässt sich fragen "was bedeutet es im 'Hier und Heute' Christ zu sein? Wie gelingt Gemeinde im 21. Jahrhundert?" Alle gesellschaftlichen Bereiche scheinen im Wandel begriffen. Traditionen – auch die christlichen – scheinen keinen Bestand mehr zu haben und Kirche hat die jahrhundertelange Deutungsmacht über Diesseits und Jenseits verloren. Menschen wenden sich von der Kirche ab und die wenigen, die mit großem Elan und viel Glauben in gemeindliche Aufgaben starteten, ziehen sich mitunter nach Jahren desillusioniert wieder zurück. Es gibt einzelne Leuchttürme in der gemeindlichen Landschaft. Und doch weisen sie auf eines hin: Sie sind die Ausnahme zur bestehenden Regel. Andererseits gibt es Aufbrüche, die den Dialog mit dem Bestehendem suchen. Kommunitäten, Gemeinschaften, Projekte, Basis-Initiativen, .... Alles noch etwas unausgegoren, unüberschauhbar, aber doch sichtbar. Also: Zeit der Resignation oder Zeit für Glaube, der mit einem Gott in der Geschichte rechnet? Wenn eines heute sicher scheint: Es gibt keine sicheren Antworten. Mit Ausnahme der Gewissheit eines Gottes, der nicht versprochen hat, unsere Bedürfnisse zu erfüllen, jedoch alle seine Verheißungen. Das ist doch eine gute und tragfähige Basis. Ich glaube an die Zukunft der Gemeinde. Ich glaube, daß sie einen Auftrag und einen Beitrag in einer Gesellschaft hat, die sich auf einem Weg in ein neues Jahrtausend befindet. Die Karten werden neu gemischt. Die Spielregeln ändern sich. Wie genau, das weiß niemand so genau. Ich glaube, dass eine Kirche von morgen eine sich selbst organisierende, auf Augenhöhe kommunizierende, am Leid der Menschen teilnehmende, eine aufmerksam hörende und eine - semper reformanda - lernende ist. Ich wünsche mir, dass Gemeinden zu Orten des Lernens werden. Orte, an denen Menschen beginnen von dem auferstandenen Christus, voneinander und von den Menschen, zu denen sie gesandt sind, zu lernen. So könnte sich ein Staunen an den entdeckten Möglichkeiten ereignen. Hoffnung und Vertrauen in das Morgen entstünde und die Freundlichkeit Gott gewänne Gestalt in den uns anvertrauten Lebenswelten. Nachfolge Christi ist eine persönliche, wie gemeinschaftliche Reise. Gemeinde ist der Corpus, durch den der Gott der Schrift im 'Hier und Heute' sichtbar und erfahrbar wird.
  • Impulse für eine Jesusmäßige Spiritualität und Geistliches Leiten in Kirche und Gemeinde

    Als Jesusnachfolger und aus dem Repertoire meiner Arbeit als Unternehmenslotse will ich Ihnen gerne Impulse weitergeben. Impulse, die Sie neu Gottes Möglichkeiten entdecken lassen und die im guten Wortsinne eine „Can-Do“-Mentalität stärken. Gleichzeitig gilt es überkommende Denkmuster und „unHeilige Kühe“ ins Wanken zu bringen, die Sie als Person oder als Team zurückhalten, den Wegen Gottes im 21. Jahrhundert treu zu bleiben. In Impuls-Vorträgen oder Workshops können wir uns relevanten Themen nähern.

Sich selbst gut leiten.

Volle Terminkalender, anspruchsvolle Aktivitäten und Projekte, Erwartungen der Familie und die wachsenden Anforderungen der beruflichen Arbeit schaffen eine so noch nie dagewesene Komplexität. Menschen, die gelernt haben sich selbst Strukturen zu geben und danach zu leben, Grenzen zu setzen und zu wahren, sowie gesunde und stärkende Gewohnheiten im eigenen Leben zu einzuüben, werden sehr viel besser mit diesen Anforderungen umgehen können. In Orientierung am Leben Jesu lassen sich 12 jesusmäßige Gewohnheiten entdecken, die das eigene Leben auf Kurs halten.

Menschen ermächtigen.

Der Zimmermann aus Nazareth wählte normale Menschen für einen besonderen Auftrag aus. Er befähigte, förderte, forderte und bevollmächtigte sie. Gemeinde ist der Ort, Menschen zu befähigen den Auftrag Jesu heute weiterzuführen. Was bedeutet es, Menschen zu gewinnen, ihre Gaben im Einklang mit Aufgaben zu bringen und sie „auf Augenhöhe“ zu führen? Im Leben Jesu, wie in modernen Führungstheorien lässt sich dazu manches Übereinstimmendes und Hilfreiches finden. Dies gilt es zu entdecken und im persönlichen, wie im gemeindlichen Alltag einzuüben und zu verankern.

Geistlich leiten im Team.

Leitungs-Teams, Kirchengemeinderäte, Mitarbeiter- oder Ältestenkreise nehmen gemeinsam für Menschen Verantwortung wahr. Es geht darum, miteinander Probleme zu lösen, Entscheidungen zu treffen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Bewährtes bewahren und Neues fördern. Wie gelingt es im Leiten Gottes Reden und planvolles Handeln zusammen zu bringen? Oder wie kann ein Team Richtung geben, obwohl es unterschiedliche Interessen zu berücksichtigen gilt? Geistlich Leiten kann hier das konstruktive Gestalten eben dieser Spannungsfelder bedeuten.

Downloads
Flyer „Vineyard-Gemeinschaften“ (PDF)
Prinzipien jesusmäßiger Führung L.E.A.D. (PDF)
Werte-Kompass der Vineyard (PDF)

Interessante Links
Vineyard-Gemeinschaften in der Evangelischen Kirche
Vineyard DACH
FreshX in Deutschland


 

L.E.B.E.N. – Meine Reise zu einem jesusmäßigen Leben


Neue Formen von Kirche | Biotope der Hoffnung gründen und entwickeln

 

 

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