Hilfe, ich bin erfolgreich überlastet!

November 02, 2015
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b-1120 Jahre war ich, Arne Bär,  Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens mit rund 50 Mitarbeitern. Die ersten 10 Jahre war meine Geschäftsführung sehr chaotisch und alles musste ich alleine machen, die zweiten 10 Jahre waren von Erfolg gekrönt. Wie das so kam? Dazu erzähle ich in meinem Webinar. Ich möchte Sie ermutigen, sich auf Veränderungen einzulassen. Die Geschwindigkeit und Komplexität im unternehmerischen Alltag heute nimmt dramatisch zu. Viele Führungskräfte wünschen sich mehr Mitdenker in ihrem Verantwortungsbereich. Aber der Alltag scheint oft anders, warum ist das so?

Eigene Führungspersönlichkeit
Nun, zum einen liegen viele Ursachen nicht an unseren Mitarbeitern sondern an uns als Führungskräften. Mein Denken und Handeln war sehr geprägt von Management-Ansätzen des 20. Jahrhunderts. Als ich Führungsverantwortung bekam, sagte mein Gesellschafter „ Der Chef denkt und die Mitarbeiter arbeiten. Merken Sie sich das!“ Also dachte ich. Damit brauchten meine Mitarbeiter das nicht tun. Vielleicht kennen sie ähnliche Grundsätze wie „Bloß keine Infos weitergeben, denn Wissen ist Macht“ und „ Keine Schwächen zeigen“. Solche Grundsätze waren in den letzten 50 Jahren möglicherweise hilfreich, jedoch sind sie heute wenig wirksam. Bevor meine Mitarbeiter eigenverantwortlich denken und handeln konnten, musste ich lernen, sie über alles zu informieren, sie nach ihrer Meinung zu fragen, sie wirklich zu befähigen und dann auch noch Ergebnisse einzufordern. Dabei war es wichtig, dass die Mitarbeiter ihren Weg zur Lösung einbringen durften und nicht alles nach meiner Nase ging. Dies hatte zu allererst ich zu lernen.

Richtige Delegation
Nachdem mir bewusst war, dass ich nicht alles alleine machen muss und ich ernsthaft daran gearbeitet hatte, Aufgaben wirklich abzugeben, stellte sich mein zweites Problem. Wie delegiere ich erfolgreich?

Ich neige dazu, zu viel und zu schnell zu reden. Häufig überforderte ich meine Mitarbeiter, wenn ich sie mit einer Delegation „an die Wand quatschte“. Bevor Sie eine Aufgabe delegieren, machen sie sich selbst vorher bewusst: Kann die Person diese Aufgabe erfüllen oder muss ich ihr spezifische, genaue Anweisungen geben und kennt sie das große Ziel, warum die Aufgabe gelöst werden muss? Weiß die Person, wie sie die Aufgabe zu lösen hat und was genau sie zu tun hat? Und ist geklärt, bis wann die Aufgabe erledigt sein soll und ist der Termin auch realistisch? Ich lernte, dass es bei Delegation auf diese Fragen ankommt und ich diese erst einmal für mich klären musste. Danach übte ich, dass eine von mir übertragende Aufgabe nicht mehr von mir zurückgenommen wird, in dem ich nachfragte, warum die entsprechende Person die Aufgabe nicht erfüllen kann und wie ich ihr helfen kann, damit sie die Aufgabe erfüllt.

Zielvereinbarungen
Durch die Art der richtigen Delegation fassten immer mehr Mitarbeiter Mut, Verantwortung für die ihnen übertragenden Aufgaben zu übernehmen. Der nächste konsequente Schritt war es nun, unsere Firmenstrategie auf mehreren Schultern zu verteilen. Es ist unglaublich, wie sich mit vielen Begabungen und Talenten im Unternehmen die eigene Firma weiterentwickeln kann. Jahresziele mit Mitarbeitern gibt es seit dem Jahr 2004 und die Zielehandbücher wuchsen und wuchsen, qualitativ und quantitativ.

Wie ich meinen Weg mit Erfolg weiterging können Sie aus erster Hand erfahren. Zu diesem Thema führen die Unternehmenslotsen ein kostenfreies Impuls Webinar  am Montag, 23. November 2015 von 13.00 – 13.45 Uhr durch. Herzliche Einladung dazu!

Marcus Hausner
Über den Autor
Marcus Hausner begleitet als Unternehmenslotse seit Jahren Inhaber, Geschäftsführer und Führungskräfte auf ihrer Reise zu persönlichem und unternehmerischem Wachstum. Als Lotse ist es sein Anliegen eine wertvolle und wirksame Unternehmens- und Führungskultur in mittelständischen Organisationen zu etablieren und zu stärken. Seit 1999 hat sich der der Gründer des ‚AK Personalentwicklung‘ an der Berufsakademie Stuttgart einen Namen im Bereich des ‚instrumentierten und handlungsorientierten Lernens‘ gemacht.